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HardwareAstronomiePSTÄußeresDas PST ist das Personal Solar Telescope von Coronado, ab 2004 zu Meade gehörend. Das PST kommt in einem gut verpackten Karton, gefüllt mit einer extrem passen geschnittenen Kunststoffeinlage, die das Teleskop auch im Kopfüberzustand nicht herunterfallen läßt. Für die Version mit Stativ gibt es schon vorgestanzte Einlagen. Ein optional lieferbarer Koffer wird einfach drum herum gebaut (kann man auch selber machen, indem man den stabilen Karton mit einem Griff versieht). Da Teleskop ist ganz aus Aluminium, nur der Feststellknopf für das Okular ist aus Hartplastik. Warum Coronado hier einige Cent spart, ist mir nicht verständlich. Das Teleskop kann an einer von zwei Stativschrauben befestigt werden. Dadurch ist auf einer azimutalen Montierung oder einem Stativ der Blick immer bequem von oben durch das eingebaute Zenitprisma geführt. Auf einer äquatorialen Montierung kann der Blick aber dadurch manchmal auch ungünstig liegen. Da muß man sich dann wohl eher zwei Ringe um das Hauptrohr oder eine andere Bastelei anbringen. VisuellDas PST habe ich dann gleich am ersten Tag, wo die Sonne schien, ausgepackt und auf mein stabiles Linhof Stativ gestellt. Durch den eingebauten Sonnensucher (den hellen Sonnen"fleck" einfach in die Mitte des Sucherbildes stellen, aber das Bild ist sehr hell - nicht direkt hineinschauen!) ist die Sonne schnell eingestellt. Nachdem ich den vorderen Staubdeckel am linsenseitigen Ende entfernt habe, blicke ich durch das Okular und stelle mit dem unteren Scharfstellknopf scharf: Ein wunderschöner Anblick, von dem ich seit Dekaden geträumt habe, ihn mit einem eigenen Instrument sehen zu können. Protuberanzen am Rand und jede Menge Filamente und Gewubbel auf der Sonnenoberfläche im H-Alpha-Licht mit einem Blick. Einfach toll! Alle Mankos sind dagegen vergessen. Nachdem ich mich erst einmal sattgesehen habe un in einigen Protuberanzen durch Formmerkung auch Veränderungen nach Minuten sehen kann, probiere ich die vordere Rändelschraube aus, die um das ganze Rohr liegt. Noch einmal eine faszinierende Überraschung: Mit der Schraube verändert man den Wellenlängenbereich und kann sich durch die verschiedenen Geschwindigkeiten der H-Alpha-Linie bewegen. Diese entsteht durch unterschiedliche Geschwindigkeiten relativ zur Sonnenoberfläche. Die Position mit den meisten Oberflächendetails ist dabei die schönste Version. Mit den anderen Einstellungen sieht man aber einige Filamente deutlich schöner. Zu verschweigen ist aber leider nicht, daß das PST ein ganz schwaches Doppelbild liefert und niemals die gesamte Sonnenscheibe gleich fein strukturiert ist. Das Hα-Filter scheint das nicht leisten zu können. FotografischAn die Fotografie habe ich mich auch herangewagt. Mit meinem Digitaladapter von Baader komme ich aber nicht an den Fokus heran. Der Grund liegt in der Innenfokussierung des Fernrohres. Das bedeutet zwar eine immer gleiche Baulänge, aber der Fokus kommt nicht weit genug aus der Okularhalterung (es ist kein Okularauszug) heraus, um ein fokussiertes Bild weiter außen zu liefern. Fast alle digitalen Adapter zur Okularprojektion benötigen aber ein Bild weiter draußen. Mit einem Spezialadapter für digitale oder analoge Kameras vom Teleskop-Service soll es aber gehen. Diesen habe ich noch in der Bestellung und werde dann berichten. Nachdem ich aber meine Coolpix 995 freihand über das Okular halte, gelangen mir erste Fotos. Für eine vernünftige digitale Fotografie braucht man noch eine Abschattung, um das Display der Kamera sehen zu können (oder einen Fernseher für den TV Ausgang). Außerdem sollte das PST dann doch äquatorial montiert sein, damit die Nachführung besser klappt. Das Bildfeld des PST ist nur etwa 1 Grad groß und das macht deutliche Nachführprobleme (ca. nur 2 Minuten Zeit bis zum nächsten Foto). Video (Zeitraffer, Mosaik) und analoge Fotografie werde ich auch noch probieren. FazitSumma Summarum ein prima Instrument, was mir sicher viel Freude bereiten wird. Eine erste Aufnahme mit Bildverarbeitung gibt es unter dem Datum vom 14. März 2005. Linktipps:
Tests in Zeitschriften:
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